Golfer Stammtisch

Normale Version: Andalusien - Novo Sancti Petri
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So, nun hat es mich also auch in ein anderes Mekka der vom Winter gefrusteten Mittel und Nordeuropäischen Golfspieler nach Andalusien, Novo Santi Petri verschlagen.
Diese Gegend ist geprägt von Pinienwäldern, die Tourismus sein Dank, für diverse Golfplätze massiv dezimiert wurden. Im Rahmen unseres Hotelarrangements haben wir den A- und B-Kurs des Golfclub Novo Sancti Petri gespielt um den, wie in vielen spanischen Golfanlagen eine Hotel und Ferienhausanlage gruppiert wurden. Das Areal ist über nun schon knapp 30 Jahre alt, man kann hier die unterschiedliche Baustile der Zeit erkennen, was einen uniformen Look anderer "Design-Anlagen" verhindert.
Als Golfer sollte man die Pinien meiden, nicht jeder Ball, der in einer Pinie landet, wird auch wieder freigegeben, aber so ca. 90 Prozent der Bälle landen wieder auf dem Boden.
Von etwa Ende September bis Anfang Mai ist hier die Hauptgolfsaison, dann sind die Plätze sehr gut gefüllt, in den Sommermonaten übernehmen die primär spanischen Badegäste das Kommando und es wird dann auch sehr warm und außer Golf und Baden bietet die Gegend nicht viel Abwechslung.
Aber zu den beiden Golfplätzen, die Plätze waren in einem guten Zustand, die Grüns schnell und die Abschläge relativ weit vorn gesteckt, damit der gemeine Gelegenheits-Urlaubshacker nicht den Spaß verliert und sich einigermaßen zügig über den Platz bewegt. Die beiden Plätze kann man, sehr gut auch von Buggy bewältigen, vor allem entspannen sich dann die Wartezeiten ein wenig. Auf der anderen Seite wartet es sich im Sitzen besser. Ein bisschen nervig empfand sich die häufigen Querungen der Siedlungsstraßen teilweise ober- aber auch unterirdisch. Manchmal ist der Weg zwischen den Löchern etwas länger aber im großen und ganzen noch akzeptabel. Viele Grüns sind stark onduliert, in Kombination mit den hohen Stimprate ist es nicht ganz einfach, lange Schläge ins Grün zu machen. Ich weiß nicht, wie oft mein Ball wieder vom Grün runter und in einen Bunker hineingerollt ist. Auf der anderen Seite, sind die Fairways breit und werden meistens durch die Pinien eingerahmt. Die üblichen spanischen Wasserbauwerke sorgen bei Gelegenheitsgolfern für Respekt und Ballverbrauch. Die Preise waren okay, um die 60 Euro plus Buggy, E-Trolley oder Trolley. Insgesamt eine schöne Abwechslung für den gefrusteten Wintergolfer. Ach ja, wir hatten gutes Golfwetter bis 25 Grad, etwas Wind und ein starkes Gewitter, das Urlauberfreundlich nachts seine Wassermassen abgelassen hat. In der Vorwoche soll es allerdings auch tagsüber recht feucht gewesen sein, denn Winterzeit ist hier auch Regenzeit.  
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