Golfer Stammtisch

Normale Version: Taylormade M5 und M6 Driver
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Neues Jahr, neue Driver. Für die neuen Driver von TaylorMade hat man sich also die Speed-Injection einfallen lassen.
Die Driver werden nun knapp außerhalb der erlaubten Spezifikation produziert und mit Hilfe dieser Injection-Points individuell legal gemacht.
So weit, so gut. Aber was heißt es denn im Umkehrschluss? Alle Driver vorher wurden absichtlich mit einem schlechteren COR-Wert ausgestattet, nur die ToruPros und möglicherweise die Demo-Tag Bags sind mit selektierten Drivern ausgestattet worden?

Sollte man nun nicht eine "deutsche Golferhilfe" gründen und den Hersteller auf Schadensersatz verklagen, weil die bisherigen Driver die zulässigen Normen nicht erreicht haben? Ich habe mir jetzt den Test von Rick Shields angesehen, der keine Verbesserung der Ballgeschwindigkeit feststellen konnte, was mich persönlich nicht wirklich überrascht, denn wer weiß, vielleicht ist er bei den Vorgängermodellen ja mit den vorselektierten Varianten ausgestattet worden?

Na ja, sei's drum, ich freue mich jedenfalls schon auf die ersten YouTube Do-It-Yourself-Videos, in denen man die Speed-Injection wieder rückgängig macht. Cool
(07.01.2019, 16:40)Szymmi schrieb: [ -> ]Neues Jahr, neue Driver. Für die neuen Driver von TaylorMade hat man sich also die Speed-Injection einfallen lassen.
Die Driver werden nun knapp außerhalb der erlaubten Spezifikation produziert und mit Hilfe dieser Injection-Points individuell legal gemacht.
So weit, so gut. Aber was heißt es denn im Umkehrschluss? Alle Driver vorher wurden absichtlich mit einem schlechteren COR-Wert ausgestattet, nur die ToruPros und möglicherweise die Demo-Tag Bags sind mit selektierten Drivern ausgestattet worden?

Davon ist auszugehen. Die Fertigungstoleranzen in der Massenfertigung sind einfach zu groß, um direkt an den Höchstwert zu gehen. Davon haben ja die guten japanischen Driverköpfe jahrelang profitiert: In kleinerer Auflage und mit geringeren Toleranzen produziert bzw. vorselektiert kamen und kommen Driver, Hölzer und Hybriden mit COR-Wert am erlaubten Maximum beim Kunden an.


Zitat:Sollte man nun nicht eine "deutsche Golferhilfe" gründen und den Hersteller auf Schadensersatz verklagen, weil die bisherigen Driver die zulässigen Normen nicht erreicht haben? Ich habe mir jetzt den Test von Rick Shields angesehen, der keine Verbesserung der Ballgeschwindigkeit feststellen konnte, was mich persönlich nicht wirklich überrascht, denn wer weiß, vielleicht ist er bei den Vorgängermodellen ja mit den vorselektierten Varianten ausgestattet worden?

Die deutsche Golferhilfe hat schon was. Vllt. findet sich ja ein potenter Unterstützer, analog zur Umwelthilfe, der seiner Konkurrenz an den Karren fahren möchte.
Es ist stark davon auszugehen, dass Testschläger vorselektiert sind - die Hersteller wären schön blöd, wenn sie das nicht machten.

Zitat:Na ja, sei's drum, ich freue mich jedenfalls schon auf die ersten YouTube Do-It-Yourself-Videos, in denen man die Speed-Injection wieder rückgängig macht. Cool

Die Injektionsöffnung wird sich wohl recht gut wieder öffnen lassen. Nur wie bekommt man das Gießharz wieder raus aus dem Kopf? Erhitzen und hoffen, dass das Resin schneller weich wird als der Kleber der Carbonplatten?
Ja klar Wärme hilf immer, aber wisst Ihr eigentlich was der wahre Grund dahinter ist.
Die Schlagflächen wurden bisher in einen sehr aufwendigen Material Abtragsverfahren in Bädern mit Chemie und Strom abgetragen was natürlich einmal aufwenig ist und zum anderen relativ große Toleranzen ergibt.
Jetzt geht das viel einfacher und billiger, aber glaubt nur nicht da wird was besser für den, Dummen meinen die Hersteller, Hacker.
LG
Eponer