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Eure Golfsaison 2018
#1
So kurz vor Weihnachten ist Zeit mal die vergangene Golfsaison zu analysieren. Im Golfblog vom Fabian Bünker, der als Pro in der Bremer Schweiz arbeitet, habe ich das für mich anhand dieser Fragen schon mal getan:

1. Was war GUT?
2. Was hätte BESSER laufen können?
3. In Nummer 3 schreibst du jetzt im Detail auf, wie du die Punkte aus Frage Nummer 2 besser machen möchtest.

Zu 1: Was ist gut gewesen?
- Hmm, mein Handicap hat sich marginal verbessert, von 14,5 auf 13,2. Mein Highlight war meine zweite Runde unter 80, eine 78, dieses Mal sogar im Turnier und ich hatte mich zwischenzeitlich sogar auf 11,1 runtergespielt. Das war allerdings schon im Mai, danach ging es in den Turnieren fast nur noch bergauf. Nichtsdestotrotz reichte es in 53 Turnierrunden zu 4 Brutto und 5 Nettosiegen.

Zu 2: Was hätte ich besser machen können?
Den Großteil meiner Runden zeichne ich mit dem GAMEGOLF-System auf und habe eine ziemlich gute Übersicht über die Leistungsdaten. Das System gibt inzwischen auf Smarttips zur Spielverbesserung. So sieht es bei mir in der Strokes-Gained-Analyse das größte Potential in den Approach-shots und den Drives im Vergleich zum Single-HCPer. Im Shortgame liege ich auf Single-HCP-Niveau und beim Putten bin ich besser als die Scratch-Golfer.
Ich habe dieses Jahr etwas an Länge bei den Drives gewinnen können, es ist allerdings nicht so viel, dass ich großartige Toleranzen hätte um das GIR zu erreichen, wenn den Ball nicht optimal fliegt. Wahrscheinlich muss ich konsequenter auf das Bogey spielen, wenn der Drive nicht optimal liegt und hoffen, dass ich doch noch scrambeln kann.
Die Voraussetzungen sind eigentlich ganz gut, meine Grüntrefferrate aus kleiner als 100m liegt bei ca. 80% (von ca. 66% in den Vorjahren). Das Pitchtraining zahlt sich hier aus.

Zu 3: Wie könnte ich es besser machen?
Ich kann zum Glück sehr viel Zeit in das Golfspielen stecken. Die meiste Zeit verbringe ich allerdings auf dem Platz in Runden mit Freunden. Ich werde in diesen Runden zukünftig häufiger versuchen, den Score zusammenzuhalten und auch mal auf Sicherheit spielen, denn im Turnier klappt das "überraschenderweise" ganz schlecht (weil ich es ja nicht trainiere...).
Auf der Technikseite muss ich das Chippen wieder etwas in den Vordergrund stellen und weiter am korrektem Aufschwung arbeiten. Die größte Herausforderung ist es allerdings im "flow" zu bleiben und den Rhythmus zu erhalten, hier muss ich u.a. mental noch stärker werden.
LG
Hans
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exbritania, HansDampf, tgemmer
#2
Dieses Jahr habe ich zum ersten Mal in meiner Golfkarriere keine reine Spielsaison gehabt, sondern mich hauptsächlich auf das Training mit dem Pro konzentriert. Natürlich habe ich zwischendurch auch die eine oder andere Runde gespielt, in der dann die reine Freude am Spiel und der Genuss der Runde im Vordergrund standen.
Mit dem Training habe ich vor ca. einem halben Jahr begonnen und sehe meinen Pro ungefähr alle 7 bis 10 Tage (außer natürlich im Urlaub). Mein Schwung wird angefangen vom Take-Away komplett erneuert. Die Fehler, die ich aus den Jahren des Selbsttrainings angesammelt und mitgeschleppt habe, lassen einen richtig guten Golfschwung einfach nicht zu.
Die ersten kleinen Dinge, die wir über den Sommer schon angerissen haben, versteht mein Körper inzwischen immer besser, aber im motorischen Langzeitgedächnis sind sie noch lange nicht angekommen und abgespeichert. Über den Winter steht nun viel Zeitlupen- und Spiegeltraining auf dem Plan, die meisten Bälle werde ich auf den Simrunden schlagen. Insgesamt plane ich 2 - 3 Jahre für die Schwungumstellung ein und danach kann es dann mit Feintuning weitergehen.

Was nun also gut? Gut war, dass ich einen Pro gefunden habe mit dem ich sehr gut kommunizieren kann und der ein enormes Verständnis über den Golfschwung hat.

Was hätte besser laufen können? Insgesamt bin ich zufrieden. Natürlich kann man immer versuchen noch mehr Zeit zu investieren, aber nach wie vor bin ich Amateur und kein Profi.

Wie könnte ich es besser machen? Die Umsetzung der Umstellungen geht nur so schnell oder langsam voran, wie es der eigene Körper zulässt und den kann ich nicht austauschen. Ergo heißt es geduldig bleiben und weiter trainieren (was ich jetzt auch wieder tun werde).
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exbritania, Szymmi, tgemmer
#3
Gut für mich in 2018 war vor allem, daß ich wieder genügend zum Spielen gekommen bin. Zwar bin ich meilenweit von Szymmis 300 Runden entfernt. Aber ich will nicht klagen. Besonders gefallen haben mir sicher die Runden in Südafrika. Aber es waren auch wieder viele andere neue Plätze dabei, die ich umpflügen durfte. In guten Zeiten bin ich auch mit meinem kurzen Spiel recht zufrieden. Das hat mir im Frühjahr geholfen, mein Handicap (vielleicht etwas zu weit) herunter zu spielen und ich bin daher jetzt in einem Bereich, den ich mir zu Beginn meiner Golferzeit als langfristiges Ziel gesetzt hatte. Ich hatte eine gute Woche, in der ich drei Turniere (Netto in meiner Klasse) gewinnen konnte. Und weil ich danach nur noch 8 Turniere spielte, konnte ich es auch noch nicht wieder zu weit hoch spielen.

Besser müssten vor allem die (Ab-)schläge mit dem Driver und mit langen Eisen werden. Da verliere ich an schlechten Tagen immer noch zu viele Schläge.  

Was kann ich besser machen? Tja, da wird es jetzt schwierig. Sicherlich werde ich die ein oder andere Trainerstunde nehmen, um da ein wenig mehr Konstanz und insbesondere für den Driver auch mehr Gefühl für den Schwung zu erarbeiten. Aber ich werde sicherlich immer noch das Spielen vor das Trainieren stellen und kann mir momentan nicht vorstellen, wie HansDampf einen derartigen Trainingsplan für zwei oder drei Jahre aufzustellen. Aber das liegt vielleicht am Alter. Wichtiger ist mir persönlich dafür, insbesondere auch an schlechten Tagen doch mehr daran zu denken, was für ein Privileg es letztendlich doch ist, die Zeit und auch das Geld für das Golfspielen zu haben. Da geht es vielen doch deutlich schlechter.

Frohe Weihnachten!
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HansDampf, Szymmi, Toddy
#4
(19.12.2018, 17:21)Szymmi schrieb: So kurz vor Weihnachten ist Zeit mal die vergangene Golfsaison zu analysieren. Im Golfblog vom Fabian Bünker, der als Pro in der Bremer Schweiz arbeitet, habe ich das für mich anhand dieser Fragen schon mal getan:

1. Was war GUT?
2. Was hätte BESSER laufen können?
3. In Nummer 3 schreibst du jetzt im Detail auf, wie du die Punkte aus Frage Nummer 2 besser machen möchtest.

Wow , solch interessante Golfer in Bremen! Nice

Mein Golfjahr ist gestern zu Ende gegangen. Bei diesigem Wetter habe ich nochmal 9 Loch in meinen alten Club gespielt. Ab Januar geht es dann im neuen Club weiter.

zu 1)
Ich habe in 2018 häufig gespielt. Mein Umfeld erlaubt es mir, wieder regelmäßig zu spielen. Dadurch sehe ich auch eine Entwicklung , wenn auch das HCP gleich bleibt. Mit ein paar Trainer Stunden konnte ich besonders mein Eisen Spiel stark verbessern. Im kurzen Spiel und beim Putten hatte ich noch nie größere Probleme. Gut auch, dass ich mich an den Driver heran traue.

zu 2)
Der Driver könnte besser laufe. Aber nach dem ich ihn mir zugelegt hatte, kam gleich wieder eine längere Pause bei mir. Mein regelmäßig ist halt unregelmäßig. So könnte der Driver besser laufe, wenn ich denn mehr daran arbeiten könnte.
Besser laufen kann auch immer noch, wenn ich mit anderen Leuten spiele. Oft kommt dann eine schlechte Phase, egal wie gut ich vorher gespielt habe. So passiert auf einem 9-Loch Turnier auf dem Kurzplatz. Beim Einspielen alles getroffen, gutes Gefühl gehabt. Und dann auf dem Kurzplatz, mit all den vielen Flights so nah dran, ging gar nix. Ob sich das noch mal ändert? Oder die Runde mit einem Freund. In der Sommerhitze mit Cart. Das war so ungewohnt, dass ich mich gaar nicht auf mein Spiel konzentrieren konnte.

zu 3)
Will ich mein HCP auf dem Papier überhaupt verbessern? Oder will ich einfach für mich gutes Golf spielen?
Durch die neue Mitgliedschaft werde ich in 2019 flexibler meine Golfrunden einteilen können. Dadurch werde ich noch mehr an Sicherheit gewinnen. Ob es auch Konstanz bringt? Ein , zwei Trainerstunden werden mir beim Driver helfen. Und dann sollte es mit dem HCP automatisch herunter gehen.


Lieber einen schlechten Tag auf dem Golfplatz,  als ein tollen Tag im Büro! 
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#5
Toddy das ist der Punkt " Oder will ich einfach für mich gutes Golf spielen? "

Driver, wenn Du da oben zuhaise bist nimm doch mal Kontakt zum Hans auf und lass den Driver mal untersuchen.
Er kann Dir auch den Schaft richten wenn es erforderlich sein sollt.
Viel Spaß

LG
Eponer
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#6
Wenn es so weit ist, mache ich dafür einen Faden auf.


Lieber einen schlechten Tag auf dem Golfplatz,  als ein tollen Tag im Büro! 
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