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Grindworks DP2
#1
Heute habe ich auf meiner ersten Winterrunde in diesem Jahr mit den Schlägern meiner Frau spielen dürfen. Die Runde war ungeplant und wir hatten nur eine Tragebag dabei, daß wir uns dann geteilt haben.

Fazit: Geile Schläger, die @HansDampf da zusammen gebaut hat. In den Köpfen von Grindworks stecken Zelos 7 Schäfte. Natürlich sind die Schäfte mir zu kurz, die Griffe zu dünn. Aber bis auf den allerersten Abschlag hatte ich keinerlei Fehlschläge. Abgesehen von der Tatsache, daß ich des öfteren zu lang war.

Meine Frau hat nur drei Eisen (6/8/PW), aber die gingen weiter als mein 5/7/9 (Tom Wishon 560MC mit FST115) ! Nun scheint Grindworks auch "moderne" Lofts zu bieten (30° beim 7er, mein Tom Wishon 6er hat 31°). Dennoch war ich über die Leichtigkeit, mit der die Grindworks zu spielen waren, angenehm überrascht.
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HansDampf
#2
Erstmal Danke für die Blumen!

Einen wichtigen Punkt hast Du schon selbst angesprochen: Die starken Lofts der Grindworks DP Köpfe. Ein weitere wichtiger Punkt ist der unterschiedliche Kopfaufbau. Während der Tom Wishon Kopf ein voller geschmiedeter Kopf ist (wenn auch immerhin eine verhältnismäßig fehlerverzeihende Variante mit Cavity Back), steckt in dem Grindworks Kopf mehr "Technik": Es ist ein zweiteiliger Kopf mit dünner Schlagfläche, die einen Smash Factor wie beim Driver erlaubt. Sprich bei gleicher SKG ist die Ballgeschwindigkeit deutlich höher, was sich (a) in mehr Schlagweite niederschlägt, die sich gefühlt und im Vergleich zu anderen Köpfen leichter erreichen lässt und (b) in noch größerer Fehlerverzeihung darstellt, denn außermittig getroffene Bälle fliegen immer noch weit und mit akzeptabler Streuung.
Die deutlich leichteren und weicheren Schäfte führen zudem zu einem geringen Gesamtgewicht und lassen den Schläger mit weniger Aufwand beschleunigen.

Wer nun denkt, dass er nun blind auf so einen zweiteiligen Kopf umsteigen sollte, gebe ich nun noch eine mögliche Kehrseite zum bedenken: Diese Kopfmodelle erzeugen verhältnismäßig wenig Spin, was auch Teil ihres Geheimnisses bezgl. der Schlagweite ist. Wenn nun der Landewinkel nicht steil genug ist, erzielt man am Ende zwar eine tolle Gesamtweite (carry Weite plus Roll), liegt aber u.U. hinter dem Grün und nicht mehr auf dem Grün oder gar in der Nähe der Fahne.
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#3
> Wer nun denkt, dass er nun blind auf so einen zweiteiligen Kopf umsteigen sollte, gebe ich nun noch eine
> mögliche Kehrseite zum bedenken: Diese Kopfmodelle erzeugen verhältnismäßig wenig Spin, was auch Teil
> ihres Geheimnisses bezgl. der Schlagweite ist. Wenn nun der Landewinkel nicht steil genug ist, erzielt man
> am Ende zwar eine tolle Gesamtweite (carry Weite plus Roll), liegt aber u.U. hinter dem Grün und nicht mehr
> auf dem Grün oder gar in der Nähe der Fahne.

Gut zu wissen. Auf Wintergrüns rollt ja eh nix. Aber zumindest das PW und das 8er flogen und landeten bei mir recht steil.
Wenn mein Golfbudget mal neue Eisen erlauben sollte, dann kommen die Dp2 sicherlich in die Auswahl.
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HansDampf
#4
Sorry wenn ich meiner Senf dazugeben.
Die vom Peter gewählte und gefittet Version passt von der Material Kombination perfekt.
Denn der Schaft Zelos7 gleicht den steileren Loft sehrgut aus, allerdings das geht nicht pauschal.
Meine Fittings haben gezeigt wenn man mehr als 65 SKG hat gehen trotz steilem Loft die Bälle evtl. zuhoch, der Schaft ist dafür zu weich.
Sollte man trotzdem einen so leichten Schaft spielen wollen sollte man es mit der Zelos7 Stiff Version versuchen, wobei man da eigentlich nicht von Stiff im herkömmlichen Sinn sprechen kann.
LG
Eponer
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HansDampf


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