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Nichts hält ewig...
#1
Ich will mal versuchen, die Länge der Nutzungsdauer für einzelne Golfkomponenten der Reihe nach zu sortieren. Die Reihenfolge ist sicherlich individuell unterschiedlich, nach 2 Jahren Hardcore Golf, sieht mein persönliches Ranking so aus. Beginne ich mal mit dem flüchtigsten Artikeln:
  • Der Golfball: Manchmal steht eine Beziehung unter einem schlechten Stern, man lebt sich auseinander und geht getrennte Wege. Meist möchte der Ball einen Badeurlaub einlegen, der Spieler aber nicht. Auch bei Birdies tausche ich den Ball regelmäßig aus, denn Ernie Els sagte schon, in jedem Ball steckt nur ein Birdie. Von der Verschleißseite her ist ein Golfball auch nicht unbegrenzt haltbar. Ich hatte spaßeshalber mal einen Vice-Ball weit über 100 Löcher indoor gespielt, bis sich die Schale langsam auflöste. Auch hier sind manche Bälle haltbarer als andere, aber meistens kommt dieser Feststellung die spontane Trennung zuvor.
  • Die Pro-Stunde: Häufig macht das erlernte Wissen der letzten Pro-Stunde dem Golfball den Spitzenplatz im "Nicht-Nachhaltigkeits-Ranking" Konkurrenz. Häufig überlebt das Erlernte die erste Golfrunde nach der Pro-Stunde nicht, vorher trennt sich aber auch der eine oder andere Ball vom Spieler....
  • Das Tee: Die Lebensdauer von Holztees ist kurz, sehr kurz. Ich spiele allerdings Kunststofftees, die kann man eigentlich nur verlieren und sind mehr oder weniger "unkaputtbar".
  • Der Golfhandschuh: Hier gibt es große Unterschiede in der Haltbarkeit, nicht immer korrelieren Preis und Haltbarkeit. So alle 50 Runden benötige ich einen neuen Handschuh.
  • Die Golfschuhe: Ich trage immer 2 Paar Golfschuhe abwechselnd in der Saison und benötige für meine 300 Runden pro Jahr etwa 2 Paar Golfschuhe.
  • Die Griffe: Eigentlich der Urheber dieses Fadens, bei manchen Griffen kann man auch nach Jahren keinen Verschleiß erkennen, andere streichen nach gut 100 Runden bereits die Segel.
  • Das Golfbag: Mit Glück hält ein Bag bei mir 2 Jahre, bis es unansehnlich wird und erste Defekte (mangelnde Wasserdichtigkeit, defekte Reißverschlüsse) auftauchen.
  • Die Wedges: Die größte Abnutzung haben die Schlagflächen der Wedges zu ertragen.
  • Eisen: Dicht gefolgt von den Eisen, da ich kein Lieblingseisen habe, nutze ich für die Range-Arbeit alle Eisen und deshalb nutzen sie hier gleichmäßig ab.
  • Der Trolley: Mein Jucad ist sehr langlebig, aber auch nicht wartungsfrei, so ein Akku ist nach gut 1.000 Ladezyklen platt.
  • Hölzer und Putter: Im Punkt Haltbarkeit sind diese Schläger nicht zu schlagen, schade dass man jedes Jahr einen neuen Driver kaufen soll.  Cool
  • Der Schwungfehler: Die konstantesten Elemente im Golf sind die eigenen Schwungfehler und die Inkonstanz des Spiels.
  • Die Begeisterung: Nein, die Begeisterung für den Golfsport steht bei mir ganz oben (hier also ganz unten), denn sonst würde ich diesen ganzen Blödsinn nicht machen.
LG
Hans
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#2
(12.01.2019, 16:45)Szymmi schrieb:
  • Die Wedges: Die größte Abnutzung haben die Schlagflächen der Wedges zu ertragen.
  • Eisen: Dicht gefolgt von den Eisen, da ich kein Lieblingseisen habe, nutze ich für die Range-Arbeit alle Eisen und deshalb nutzen sie hier gleichmäßig ab.


Was sind denn für Eisen/Wedges so grobe Richtwerte? Bei deinen 300 Runden pro Jahr, wie lange gibst Du denen?

Gruß,

-thomas
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#3
@Szymmi,
vorab, Danke für Deine "launige" Eröffnung Wink!
Nun zu:
Bälle, das in jedem Ball nur ein Birdie steckt glaube ich nicht, vielmehr halte ich ihn für ein aussergewöhnlich gutes Exemplar und verwende ihn dann bei Turnieren. Da besteht dann natürlich die Gefahr das mein Turnierpartner die guten Eigenschaften des Balles nicht erkennt und ihn in das Rough oder den Wald verbannt.
Wasser ist natürlich für Bayuwaren ein "fast" unbekanntes Element, konnte ich in Grado feststellen, da ging ein Jahresvorrat in die LaguneSmile!

Pro-Stunde, mangels Erfahrungen kann ich da nichts dazu berichten.

Tees, da brauche ich per Anno Hunderte! Unsere Greenkeeper mögen die aus Plaste nicht, da ungut für das Mähwerk!
Da aber auf den Messetagen Tausende zu erbeuten sind - jahrelanger Vorrat im Hause Wink!

Golfhandschuh, ein Kakadu hält in der Regel zwei Saisonen durch.

Golfschuhe, ein Ärgernis!
Denn den Herstellerversprechen zum Trotz, nach einer Saison hatte ich die letzten Jahre kein Paar das noch 100% dicht war.

Griffe: Die Tacki-Mac waren unverwüstlich, die Win, haben die 1te Saison aber überstanden.

Golfbag, ebenfalls kein Stres, hält Smile.

Wedges, da wurde die letzten Jahre zu viel gewechselt um eine Aussage treffen zu können.

Eisen: Die TW's unverwüstlich und meine Miura Köpfe - fast schon älter als ich *roll*

Trolley: Seine 1te Saison ohne Probleme bewältigt, und da ist er ob der steilen Anstiege und meines nicht zu leichten Bags schwer gefordert.

Hölzer und Putter, ja mei, wenn  mir da HD immer neue schöne Dinge unter die Nase hält *roll*, wie soll da ein Süchtling Nein sagen können Wink.

Schwungfehler, den hat man und ändert ihn nicht!

Begeisterung  für den Spaß an der Gaudi immer Wink.

LG gen Norden,
Wolfgang

Und fast vergessen: Tante Edit meint noch meinem HC bin ich absolut treu Smile
Lieber ein schöner Tag auf dem Golfplatz - als ein schlechter Tag im Büro
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HansDampf
#4
(12.01.2019, 16:50)tgemmer schrieb: Was sind denn für Eisen/Wedges so grobe Richtwerte? Bei deinen 300 Runden pro Jahr, wie lange gibst Du denen?

Gruß,

-thomas

Bei Richtwerten tue ich mich auch schwer, von / bis.... Auch ich habe mal mit einem Billigsatz, damals ein Nachbau des Callaway Hawkeye angefangen. Das Metall der gegossenen Schläger war so weich, das schmolz fast schon in der Sonne. Normalerweise sind nach meiner Erfahrung gegossenene Schläger haltbarer. Bei den meisten Schläger von Ping kann ich nach Jahren und Jahrzehnten keine Abnutzung erkennen. Geschmiedete Schläger sind i.d.R. weicher und auch nicht so haltbar. Für Otto Normalgolfer sollte das keinen Unterschied machen, der verliert eher die Lust am Modell und möchte etwas neues spielen. Ich müsste wahrscheinlich zur Saison 2020 über neue Wedges nachdenken und der Eisensatz wäre wohl noch zwei, eher drei Hardcore- Saisons spielbar. Zwischendrin muss ich aber so alle halbe Jahre die Lofts/Lies kontrollieren, die sich verstellen, bzw. die Schäfte prüfen, denn die leichteren Stahlschäfte bleiben auch nicht ewig grade...
LG
Hans
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HansDampf
#5
Das mit den Schäften gerade uns so stimmt, das ist übrigens oft für die Änderung beim Loft und Lie.
Unsere OEM Hacker müssen sich da aber etwas weniger Gedanken machten den die da verbauten Schäfte sind deutlich dickwandiger.
Lg
Eponer
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#6
Golfball:
Bei uns ist es schwierig im Winter einen Ball zu verlieren, da im Spätherbst das Rough und das gesamte Hüfthohe Zeugs nieder gemacht wird und bis zum Frühjahr nicht mehr nachwächst.
Da muss man schon Pech haben oder das Wasser treffen.
So habe ich einmal mit einem gefundenen Nike Mojo 12 Runden und 5 Löcher gespielt. Dann war er nicht mehr richtig als Golfball zu erkennen und ich habe ihm ein Seemannsbegräbnis im Wasserhindernis an der 5 gegönnt.

Golfhandschuh:
Ich spiele grob gepeilt ca. 100 Runden im Jahr. Letztes Jahr im Januar stellte ich einen Hirzl Hybrid in Betrieb. Nach ziemlich genau einem Jahr sieht er immer noch wie neu aus. Ich nehme zum Spiel immer eine kleine Box von zu Hause mit. Da ist der Akku, Wasser, ein paar Nussriegel und der Handschuh drin.
Früher habe ich die Handschuh immer nach der Runde ins Bag getan. Die haben nicht halb so lange gehalten. Einfach an der Luft trocknen lassen. Der hält bestimmt noch ein Jahr.

Griffe:
Meine Eisen sind jetzt gut 4 Jahre alt. Da sind die Multicompound drauf. Sind immer noch einwandfrei.

Wedges:
Ich habe noch keinen Golfschläger an irgend eine Verschleissgrenze gespielt. Für mich persönlich halten die Schläger entweder ewig, oder solange bis ich was neues haben will.

Trolley:
Habe seit 5 Jahren einen Kiffe Travel Pro. Mechanik ist extrem robust (Stahlrohre mit ordentlicher Wandstärke und nicht diese papierdicken Titanröhrchen von TiCad) und bis jetzt fehlerfrei.
Kann man vom Akku nicht behaupten. Der ist so blöde im Rahmen aufgehangen dass er vielleicht max. 10 cm vom Boden entfernt ist, eher weniger. Somit wird er ständig von unten nass. Der erste Akku war nach 3 Jahren kaputt, das sind ca. 300 Ladezyklen gewesen. Ich vermute dass durch die ständige Nässe von unten irgendwo ein paar Zellen kaputt gegangen sind. Er fuhr bis Tag X immer locker 18 Loch und hatte dann noch 3 von 5 Balken Kapazität. Seit Tag X konnte ich immer an der 13 schieben. Von heute auf morgen. Ich habe mir vor 2 Jahren eine Kunststoffwanne gebaut in welche ich den neuen Akku rein lege. Der bleibt immer trocken und hält hoffentlich länger.
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exbritania
#7
@Jai Ix,
Thema Trolley, die Lösung den Accu in der Zusatztasche vom Bag zu verstauen ist mein Favorit Wink.
Corbon oder Titan halte ich auch für nicht "jahrelang haltbar".

LG,
Wolfgang
Lieber ein schöner Tag auf dem Golfplatz - als ein schlechter Tag im Büro
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#8
Für in die Tasche ist das Kabel bei meinem definitiv zu kurz.
So wie es jetzt ist, ist es ganz ok. Der Akku bleibt von unten trocken und die (aus dem vollen gefräste) Kunststoffwanne hat Abläufe falls das Wasser mal von oben kommt.
Über Carbon-Trolleys kann ich nicht viel sagen, habe nur mal gehört das die in sich unstabil sein sollen.
Über die TiCad Dinger kann ich mir ein Urteil erlauben weil drei meiner Clubkollegen so einen benutzen.
Bei allen dreien sind diverse Schrauben ausgerissen (die kann man ja noch schnell auswechseln wenn die Ersatztitanschraube da ist).
Viel schlimmer sind aber die Rohrbrüche. Bei einem war ich dabei. Da ist einfach das Rohr welches als Griff dient kurz hinter der Verbindungsstelle zum senkrechten Rohr abgeknickt. Der Kollege war ein wenig erstaunt als er das Teil in der Hand hatte.
So kommt es auch dass ich die Wandstärke von dem Rohr gesehen habe. Das war lächerlich wenig, ich schätze mal 0,5mm.
Für mich total unverständlich dass da gespart wurde. Mit 1mm Wandstärke wäre das Ding kaum schwerer, aber deutlich stabiler. Die paar Euro mehr an Materialkosten machen bei der Investitionssumme auch nichts mehr aus.
In meinen Augen eine Fehlkonstruktion.
Nun ist es so dass die drei die ich kenne alle drei Vielspieler sind. Die spielen drei vier Runden die Woche.
Möglicherweise besteht die Hauptkundschaft von TiCad aus Leuten die das Ding 5 mal im Jahr auspacken und somit keine Probleme mit der Dauerhaltbarkeit haben.
Keine Ahnung, für mich auf jeden Fall ein absolut überteuertes Lifestyle Produkt was sein Geld nicht im Ansatz wert ist.
Einen positiven Aspekt habe ich aber noch. Der Akku hält wohl sensationell lang. Der eine ist jetzt über 6 Jahre alt (wie gesagt, Vielspieler) und funktioniert immer noch wie am ersten Tag.
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#9
Schönes Thema, da kann wohl jeder etwas zu beitragen.

Leider spiele ich nicht so oft, wie ich es gerne möchte und so kommen nur ca. 25 - 30 Runden im Jahr zusammen. Dies vorneweg, damit man meine Erfahrungen bezgl. Haltbarkeit besser einschätzen kann.

Bälle und Tees haben bei mir die kürzeste Nutzungsdauer. Zu viele Bälle verliere ich zwar nicht (mehr) an normalen Tagen, aber es gibt ja nicht nur normale Tage. Wink Bei den Tees liegt es nicht an der Haltbarkeit meines bevorzugten Modells aus Plastik, sondern daran, dass ich sie einfach auf der Runde verliere.
Handschuhe habe ich inzwischen viele verschiedene Modelle durch. Am meisten enttäuscht hat mich die Haltbarkeit der Hirzl Handschuhe. Die zeigten Teilweise schon nach drei Runden erste Auflösungserscheinungen. z.B. an den Nähten. Ansonsten fand ich sie sehr gut. Sog. all weather Modelle spiele ich nicht mehr, weil sie sich nicht so gut wie Lederhandschuhe anfühlen.
Mein Carbon-Trolley von JuCad hat inzwischen einige Jahre auf dem Buckel. Bis auf der Akku, der nach vier oder fünf Jahren getauscht wurde, habe ich nichts zu beanstanden. Das geringe Packmaß und Gewicht machen ihn für mich zum idealen Reisebegleiter.
Mein Bag ist ebenfalls seit ein paar Jahren ohne Probleme im Einsatz. Es ist zwar immer noch nicht das für mich perfekte Bag, aber solange mir nichts besseres über den Weg läuft und es nicht kaputt geht, bleibt es.
Griffe musste ich bisher auch noch nicht wechseln. Schlechte Erfahrung habe ich mit Golfpride Multicompound gemacht - das Gummi wurde immer sehr schnell hart und dadurch glatt.
Bei meinen Schlägern tut sich zwar immer etwas, aber nicht, weil ich sie abgespielt habe. Wink Wobei ich das Herz meines Satzes, die Eisen, auch schon mehrere Saisons spiele.
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#10
Was die Bälle betrifft habe ich ein sehrgutes Testgelände, ich verwende in der Fitting Box dem Vice Tour.
Auf der Runde spiele ich Pinnacle Soft oder Cnallaway Soft
Es ist schon erstaunlich wie die Vice nach eine Zeit regelrecht platzen also ausreißen, bekommen halt doch viel auf die Schale/Ohren
Handschuhe, habe ja Jahrelang die Levitee Handschuhe benutzt leider gibt es diese nicht mehr und ich muss mir jetzt wohl Ersatz suchen, da werde ich auf der CMT mal schauen.
Schuhe hier benutze ich schon 3-4 Jahr keine reinen Golfschuhe mehr, keiner war da bei mir so richtig gut, komische Füße evt.
Qutdoor Laufschuhe mit quadratischen Stollen, die außen Reihe an der Sohle ist dabei immer etwas höher, sind super und auch aus der Vorsaison günstig zu bekommen,
Ich denke hinsichtlich Schäfte wird ich dieses Jahr doch etwas tun bin noch am testen wobei die Kombi Miura 601 mit einen Zelos8 ganz nah an meinen alten Set Shimada Constant und Epon AF302 dran ist. Der Unterschied ist eine größere Bandbreite in der Schwunggeschwindigkeit man wird eben nicht jünger.
LG
Eponer
Ja ich weiß ich wollte nichts tun im Bag :-)
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HansDampf


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