Themabewertung:
  • 0 Bewertung(en) - 0 im Durchschnitt
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
Tracking Systeme
#1
Hallo zusammen,

ich interessiere mich für Golf Tracking Systeme und habe mir die diversen Systeme angeschaut und bin mir nicht sicher welches System die meisten Vorteile bringt.
Ich habe seit kurzen die Garmin S60 Uhr. Hierzu würde die Tracker Approach CT10 passen.

Nachdem hier beim „Pflege der Golfschläger“ das Thema Griffwechsel drauf hingewiesen wurde, dass es ein Gewichtsunterschied von max. 3-4 g geben sollte, fallen ja die meisten Tracking Systeme raus, da diese selbst 9 bis 13g wiegen.
Ausnahme ist das Game Golf Live mit 4 g.

Jetzt eine Frage an die Experten hier, ist das zu vernachlässigen?

Gruß PiGolf
Antworten
#2
@PiGolf,
da ist die Frage: Reicht Dir die S60 ohne Sensoren nicht auch, da sie ja auch ohne Sensoren mißt.
Mir reicht das völlig aus, an den Weiten erkenne ich ja welchen Schläger ich im Einsatz hatte, zudem möchte ich mir meine Schläger nicht mit Sensoren verschandelnWink.
Zu den passenden Sensoren für die S60 gibt es im Netz ja sehr unterschiedliche Beurteilungen.
Du bekommst aber sicher noch mehr Feedback, da ja einige Stammtischler mit diversen Systemen unterwegs sind.
@Szymmi dürfte wohl schon alle getestet haben Smile.

Grüße,
Wolfgang
Lieber ein schöner Tag auf dem Golfplatz - als ein schlechter Tag im Büro
[Bild: 0684761001456433828.png]
Antworten
#3
(07.02.2019, 14:03)exbritania schrieb: an den Weiten erkenne ich ja welchen Schläger ich im Einsatz hatte...
Jo, das ist wieder ein typischer Südländerkommentar. Bei uns gibt es ein Wetterelement, das heißt Wind (der mir natürlich lieber als der Schnee ist) und ob die 130m Schlagweite mit einem E8 mit Rückenwind oder einem E6 mit Gegenwind geschlagen wurden, kann sich von Loch zu Loch ändern.

Aber zurück zur Frage: Die passiven Sensoren von GAMEGOLF oder auch von PIQ wiegen gerade mal 1,7 bzw. 2,1 Gramm, das macht nicht mal einen halben Punkt auf der Schwunggewichtswaage aus, sprich 0,3 bzw, 0,4 Punkte, die kann man vernachlässigen. Man muss nur beim Wiegen aufpassen, das man den Sensor entfernt, da der Schläger dadurch länger wird und eine falsche Messung entsteht. Der "Sensor" ist übrigens eine dünne codierte Kupferfolie, die man prinzipiell auch in das Griffende packen könnte, was mir bisher zu fummelig war.
Die aktiven Systeme wie das neue GAMEGOLF oder von ARCCOS sind da schon aufwendiger und benötigen einen Akku / Batterie. Aus dem Grund sind sie deutlich schwerer aber auch komfortabler. Hier fällt das Taggen weg und man erhält zusätzlich noch weitere Information über den Schwung was für manche wohl ein Kriterium ist. Bei mir ist das Taggen nach den hunderten von erfassten Runde so integriert, dass ich sogar "tagge", wenn ich das System nicht dabei habe. Da ich eher mit schweren Schwunggewicht spiele, fallen die aufwendigen aktiven Systeme aus Gewichtsgründen bei mir raus, ich könnte das zwar mit viel Wolfram im Schaft ausgleichen, dann wird aber wieder der Schaft weicher und, und, und. Aus diesen Gründen habe ich ARCCOS und das neue GAMEGOLF nicht getestet.
LG
Hans
Antworten
#4
Vielen Dank für die Antworten.

@Szymmi: Bringen dich die  Information der Schlagweiten wirklich weiter oder ist das nur ein nice to have?
Bei der Auswertung ist doch nicht ersichtlich, dass du an gewissen Tagen extreme Windbedingungen hattest. Oder wertest du jede Runde direkt aus und erstellst dazu Vermärke?
 
Wie schaut es mit höhen Unterschieden vom Fairway zum Grün aus?
Als Beispiel:
Ist das Grün 130 Meter weit entfernt und das Grün ist entweder auf der gleichen ebene bzw. tiefer oder höher jeweils um 8 Meter. Dann ist es schon von Vorteil zuwiesen welcher Schläger man verwendet hat.

@exbritania
Wie unterscheidest du deine Schläge in solchen Situationen?

Wie findet die Auswertung statt, werden die Topografien mit einbezogen oder wird dies völlig vernachlässigt?

Gruß PiGolf
Antworten
#5
@PiGolf: Ich sehe, du beschäftigst dich ernsthaft mit dem Thema. Ich habe im GAME GOLF System nun knapp 500 Runden erfasst und so eine ziemlich solide, belastbare Datenbasis. Ich nutze die Daten zur nachträglichen Analyse, es gibt zwar inzwischen eine Smart Caddie App, die wahrscheinlich einige deiner Fragen löst, die ich aber nicht nutze, weil sie in Turnieren nicht zugelassen ist. Basierend auf deinen vorhandenen Daten macht diese App Vorschläge, welche Schläger du für den nächsten Schlag nutzen solltest. Die Informationen über Windrichtung, Höhenunterschiede und Luftfeuchtigkeit fließen in die Berechnung ein.

Neben den reinen Schlaginformationen und den geografischen Koordinaten speichert GAMEGOLF aber auch den Zeitpunkt, die Wetterbedingungen der Runde. Die Auswertungen kann man sehr differenziert vornehmen, kann Trends erkennen und das System vergleicht deine Daten mit anderen Golfern unterschiedlicher Handicap-Klassen. Was fehlt dir zum Single-HCPer oder zum Scratch-Golfer? Das System macht aufgrund deiner Daten Vorschläge, welche Bereiche zu trainieren sind. Okay, für die meisten Sachen muss man einen Faible für Statistiken haben, aber den hatte ich schon berufsbedingt ;-)

Ich habe in einem anderen Thread mal das PiQ-System vorgestellt, das technisch besser aufgestellt ist. Nur sind hier die Daten und die Auswertemöglichkeiten bei weitem nicht so gut, wie bei GAMEGOLF. Hier merkt man wieder, wie wertvoll Daten sind...

Ach ja, zu deiner Frage, Längeninformation. Ich habe eine ziemlich gute Übersicht, wie weit ich mit welchem Schläger bin und nicht wie weit ich gerne mit welchem Schläger schlagen würde. Vor wichtigen Runden prüfe ich allerdings meine aktuellen Schlaglängen auf der Range und stelle mein Coursemanagement darauf ein. Zu Beginn der Datenerfassung, so vor 4 oder 5 Jahren habe ich zwar auch schon aus 100 m Entfernung zu 64 Prozent das Grün getroffen, war aber zu 24 Prozent zu kurz und links. Wenn links vor dem Grün ein Bunker lag, habe ich mein Spiel daraufhin angepasst. Aktuell habe ich den Links-Trend wegtrainiert und muss nun bei frontalen Bunker aufpassen.

Da ich häufiger mal den Driver wechsele, weiß ich, welcher Driver am besten zu mir passt, die durchschnittlichen Schlaglängen und Fairwayraten sind alle noch zu ermitteln. Natürlich gibt es von mir noch einige Wünsche zu besseren, komfortablen Auswertemöglichkeiten, da hoffe ich auf die funktionale Weiterentwicklung der Anwendungen, die aus meiner Sicht im letzten Jahr doch eher vernachlässigt wurden um das neue Produkt GAMEGOLF Pro vorzustellen.
LG
Hans
Antworten
[-] The following 3 users Like Szymmi's post:
HansDampf, tgemmer, Toddy
#6
Was machst Du mit den Putts? Taggst Du einen Putt zusätzlich dort, wo das Loch ist und entfernst diesen dann am PC ?
Hast Du einen Sensor als Strafschlag gespeichert?


Lieber einen schlechten Tag auf dem Golfplatz,  als ein tollen Tag im Büro! 
Antworten
#7
@PiGolf,
die Uhr errechnet ja die "reale Länge", ergo nehme ich dafür das passende Eisen.
Höheres Grün = meist ein Eisen mehr.
Tieferes Grün = meist ein Eisen weniger.
Da auf meiner Heimatwiese die Fairways meist sehr hügelig sind ist und die Grüns höher oder tiefer liegen ist die playslike Distanz Funktion sehr hilfreich. Im Turnier natürlich nicht Wink!

Grüße,
Wolfgang
Lieber ein schöner Tag auf dem Golfplatz - als ein schlechter Tag im Büro
[Bild: 0684761001456433828.png]
Antworten
#8
(09.02.2019, 21:39)Toddy schrieb: Was machst Du mit den Putts? Taggst Du einen Putt zusätzlich dort, wo das Loch ist und entfernst diesen dann am PC ?
Hast Du einen Sensor als Strafschlag gespeichert?
Den Verbesserungsvorschlag, den "Zusatz-Tagg" am Loch, der dann automatisch gelöscht wird, hatte ich im Forum eingestellt, leider wurde er nicht umgesetzt. Zu dem Thema gibt es inzwischen eine Fülle von Change-Requests. Ich korrigiere die Pin-Position, ähnlich wie die Strafschläge (das sind zum Glück inzwischen recht wenige), manuell.  Beim Thema Pin-Position hat sich einiges optimiert, die Flagge wird nun in Nähe des zweiten Putts platziert, benötigt man nur einen Putt, setzt das System die Flagge Mitte Grün. Hier wird gutes Putten nicht belohnt Wink
LG
Hans
Antworten
[-] The following 2 users Like Szymmi's post:
HansDampf, Toddy
#9
(08.02.2019, 18:40)Szymmi schrieb: Neben den reinen Schlaginformationen und den geografischen Koordinaten speichert GAMEGOLF aber auch den Zeitpunkt, die Wetterbedingungen der Runde. Die Auswertungen kann man sehr differenziert vornehmen, kann Trends erkennen und das System vergleicht deine Daten mit anderen Golfern unterschiedlicher Handicap-Klassen. Was fehlt dir zum Single-HCPer oder zum Scratch-Golfer? Das System macht aufgrund deiner Daten Vorschläge, welche Bereiche zu trainieren sind. Okay, für die meisten Sachen muss man einen Faible für Statistiken haben, aber den hatte ich schon berufsbedingt ;-)

Ich nutze Game Golf auch ganz gerne. Aber was ich vermisse, ist immer noch eine Möglichkeit, die ganzen Daten in Excel zu exportieren. Die Trendanalyse könnte man meiner Meinung nach schon etwas verbessern. Andererseits: Wenn der Winter vorbei ist, dann wird eh wieder mehr gespielt und weniger analysiert. Wobei das Motto meines Sohnes zur Zeit lautet: Winter is coming! Dodgy
Antworten
[-] The following 1 user Likes tgemmer's post:
Szymmi
#10
Ja der Feature-Request für den Excelexport hat inzwischen 112 Stimmen aber das Team scheint mit der neuen Plattform ausgelastet zu sein.
LG
Hans
Antworten


Gehe zu:


Benutzer, die gerade dieses Thema anschauen: 1 Gast/Gäste