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Costa Navarino
#1
Vom 24. Februar bis zum 3. März war ich eine Woche zum Golfen im Westin Resort Costa Navarino. Da die Reise über H&H Golf gebucht worden war, blieb es bis wenige Tage vor Abreise spannend, ob wir denn wirklich dorthin fliegen würden. Glücklicherweise hat es geklappt und so hatten wir eine schöne Woche.

Ganz Griechenland hat meines Wissens nur fünf bis sechs Golfplätze. Zwei äußerst schöne Plätze liegen eben im Westen Messeniens, mitten im Niemandsland. Der Dunes Course und der Bay Course waren im Paket enthalten.

Der Dunes Course wurde von Bernhard Langer entworfen. Es zeichnet sich durch wellige und sehr gute gepflegt Fairways und massive Bunkerlandschaften aus. Diese Bunker, insbesondere wenn sie im ansteigenden Bahnen liegen, sind durchaus beeindruckend, obwohl sie dann doch durchaus zu umgehen sind und durch den harten Sand sehr leicht zu spielen sind. Die Gesamtlänge von Gelb liegt bei 5700m. Nur ein wirklich kurzes Par 3 ist dabei, und zwei 460m bis 480m lange Par 5, die aber bergauf gespielt werden müssen und sich eher nach 600m anfühlen. Wasser kommt bis auf bei Bahn 1 kaum in's Spiel. Das Roughgras ist zu dieser Jahreszeit noch braun und bildet einen schönen Kontrast zum grünen Fairway. Glücklicherweise war es auch sehr kurz. Smile

Der Bay Course, von Robert Trent Jones II designt, wäre rein optisch der etwas gefälligere Platz. Er liegt noch mehr am Meer, vielen Spielbahnen führen direkt dorthin oder liegen direkt am Wasser. Allerdings trüben viele Baumaßnahmen die schöne Aussicht doch deutlich. Ein neues, riesiges Clubhaus wird gebaut. Außerdem plant Jose Maria Olazabal gerade zwei weitere Golfplätze in direkter Nachbarschaft zum Bay Course. So wird die klasse Aussicht doch des öfteren von Baumaschinen und umgepflügten Erdmassen getrübt. Auch hier gibt es ein stetes, aber nicht übertriebenes, bergauf und bergab. Auf dem Bay Course herrscht Cartpflicht, während der Dunes Course gelaufen werden darf und von jemand halbwegs sportlichen auch gelaufen werden kann.

Beiden Plätzen gemein waren sehr stark ondulierte Grüns, teilweise mit drei Ebenen, die auch noch sehr schnell waren. Ich war über jeden Zwei-Putt glücklich. Während meine Puttstatistik sonst bei ca. 1,8 Putts pro Loch liegt, war sie diese Woche eher bei 2,8! Aus einem Grünbunker gespielt mußte der Ball schon am Grünanfang zum Landen koommen, um nicht wieder vom Grün herunterzulaufen. Oft genug wurden Bälle, die schon auf dem Grün lagen, wieder heruntergeputtet. Bergab-Putts, die gerade eben eine Welle hinunter schafften, liefen, wenn sie nicht den Fahnenstock trafen, leicht 6-8m am Loch vorbei. Erst am letzten Tag, bei meinen dritten 9 Loch an diesem Tag, kam ich mit einigen guten Chips mal wieder unter 2 Putts/Loch. In der Vorwoche hatte auf diesen beiden Plätzen ein ProAm-Turnier stattgefunden. Vielleicht war das der Grund für diese so schwer präparierten Grüns.

Das Hotel war erstklassig. Gute Zimmer, erstklassige Küche, mehrere Restaurants zur Auswahl, guter Service.

Gespielt habe ich diese Woche 6 Tage, zweimal den Bay Course und 4,5 x den Dunes Course. Es wird Zeit, mich doch mal für ein 4-Tages-Turnier anzumelden. Wink

   
   
   
   
   

   
   
   
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